Chronik der Abteilung Großrinderfeld: Großrinderfeld

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Chronik der Abteilung Großrindefeld

Die Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Großrinderfeld der vergangenen 125 Jahre

Das 125 jährige Bestehen gibt Anlass einen kurzen Rückblick auf das Entstehen und auf den langen Weg zu blicken den die Wehr nun mehr seit 125 jahren zurückgelegt hat. Seit dem Jahre 1826 hat es sich gezeigt das Großrinderfeld eine eigene Feuerwehr benötigt. Den im Jahre 1826 gab es einen Großbrand der mit Eimern und Feuerpatsche nicht mehr zu bewältigen war und in einer Katastrophe endete.

Aus dieser Erkenntnis heraus gründete das Ort eine organisierte Mannschaft, es wurden Rottmannschaften gebildet und in den dreißiger Jahren (1830) wurde eine Druckspritze an geschafft. Mit der Druckspritze hatte man nun die Möglichkeit über Menschenketten Ledereimer weiterzureichen um geziehlt den Brandherd zu bekämpfen.

Jedoch gab es auch bei diesem System Mängel und somit gründete die Gemeinde zum wohle der Gesellschaft vor 125 Jahren eine Freiwillige Feuerwehr. Die Wehr wurde in eine Steiger- und eine Löschabteilung gegliedert.

Erster Kommandant war Josef Betzwieser, Steigerobmann Wilhelm Stolzenberger und Spritzenobmann Ferdinand Fischer. Die Alarmierung der Wehr erfolgte bei Übungen durch Hornsignale, im Ernstfall wurde zusätzlich Sturmgeläutet. Damals, eine stolze Anzahl von 40 Feuerwehrmännern waren jedoch auch alle Bürger zwischen 21 und 60 Jahren im Ernstfall verpflichtet den Wassertransport durch Eimerketten sicherzustellen sowie das Pumpen an der Spritze durchzuführen. Die Wasserentnahme erfolgte am Brandweiher am heutigen Rathaus.

Um für einen Ernstfall gerüstet zu sein mussten alle Bürger bei der Hauptübung jedes Jahr am Pfingstdienstag teilnehmen. Um die Schwere Arbeit der Eimerschlepperei zu umgehen beschaffte die Gemeinde um die Jahrhundertwende eine Saug- und Druckspritze die bereits in der Sylvesternacht 1908 Ihre große Bewährungsprobe leisten musste. Am frühen morgen brach im "kleinen Dörfchen" ein Feuer aus und vernichtete das ganze Gebiet trotz des schnellen Handels der Feuerwehrmänner und deren Hilfe der Nachbarwehren bis auf drei Wohnhäuser. Begünstigt wurde das schnelle ausbreiten der Flammen durch die enge Fachwerkbauweiße und der strengen Kälte die an diesem morgen herschte.

Kurz darauf im Jahre 1910 fand in Großrinderfeld ein großer Festumzug statt, Grund dafür war der Bezirksfeuerwehrtag an dem sogar der Landtag teilnahm. Eine weitere Verbesserung des Brandschutzes ergab sich mit dem Bau der Wasserleitungen 1923 und der Anschauffung von zwei Hydrantenwägen somit war die Wehr in der Lage, Wasser direkt am Brandherd zu entnehmen und musste nicht immer erst eine Leitung zum Löschweiher aufbauen. Ein Höhepunkt in der Geschichte der Wehr war im Frühjahr 1928 als die heute noch bestehende Fahne angeschafft und am 10.06. eingewiehen, Fahnenbraut wurde Justina Meining.

In den Jahren 1929-1937 wurde unsere Wehr 11mal zum Einsatz gerufen. Um den Einsätzen gerecht zu werden, beschaffte die Wehr 1942/43 eine Motorspritze und hat somit einen erheblichen Beitrag zur Steigerung der Ausrüstung beigetragen. Auch die Schlagkraft der Wehr wurde dadurch erheblich gesteigert.

Anfang der vierziger Jahre hatte die Feuerwehr einen sehr starken zuwachs an neuen Mitgliedern, das jedoch nicht lange anhielt da durch beginn des zweiten Weltkrieges viele Feuerwehrmänner einberufen wurden, wovon einige leider nicht mehr zurück kamen. Während des Krieges schrumpfte die Wehr auf 18 Mann zusammen wobei diese kurz vor Ende des Krieges vollen Einsatz zeigen mussten, denn es brannten durch Fremdeinwirkung zwei Scheunen nieder. Nach dem zweiten Weltkrieg folgte schon die nächste Katastrophe, am 09 auf den10 Juni 1952 am 40 jährigen Gesangvereinsfest brach das bisher größte Feuer am Unteren Tor aus, wobei nicht weniger als 17 Hofreiten dem Brand zum Opfer fielen.

Auf Grund der großen Reibung in den Schläuchen beschaffte 1958 die Gemeinde den Heute noch bestehenden Rohrwagen. Im Jahre 1958 vom 12 bis 14 Juli feierte die Wehr ihr 70 jähriges Gründungsfest, der Höhepunkt des Festes war die Einweihung der neuen Motorspritze.

Noch in der selben Nacht musste mit der neu Eingewiehenen Pumpe zum Ernstfall ausrückt werden, denn die Gemeindescheune stand in Flammen. Noch während die Festbesucher das Tanzbein schwingten kämpfte die Feuerwehr mit den Flammen. Jedoch konnte die Scheune (die bei dem großen Brand 1958 gerettet werden konnte) nicht gehalten werden und brannte komplett nieder.

Weitere Investitionen erfolgten im Jahre 1961 wobei die Feuerwehr eine Schiebeleiter erhielt und kurz darauf im Jahre 1967 (am 29.04) Ihr Neuerbautes Feuerwehrhaus einweihen durfte. Auch das Feier kam damals nicht zu kurz, 1963 feierte die Wehr bereits Ihr 75 jähriges und 1968 Ihr 80 jähriges Gründungsfest, knapp ein Jahr später musste die Feuerwehr jedoch wieder zeigen warum man Sie braucht, in der Nacht zu Christi Himmelfahrt am 15 Mai 1969 heulte in der Nacht um 3 Uhr die Sirene.

Das Gasthaus "zum Grünen Baum" stand in Vollbrand, dabei konnte leider nicht verhindert werden das auch die Scheune des Kameraden Erhard Behringer Feuer fing. Wobei das Gasthaus bis auf das Erdgeschoss abbrannte blieb von der Scheune nichts mehr übrig. Vom 08-10. Juli 1978 feierte die Wehr ihr bereits 90 jähriges Jubiläum wobei zwei Feuerwehrkameraden das goldene Ehrenzeichen für 40 Jahre und vier Feuerwehrkameraden das silberne Abzeichen für 25 Jahre treuen Dienst erhielten.

Des weiteren erhielt der Kamerad Eugen Stößer das Ehrenkreuz zweiter Stufe für seine besonderen Dienste auf Kreisebene verliehen. Bürgermeister Richter ernannte anschließend Emil Schenk der 17 Jahre Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr war zum Ehrenkommandanten der Gemeinde. Am 05.10.1981 war es endlich soweit, Bürgermeister Richter, der neue Kommandant Leuchtweis und sein Stellvertretender Kommandant Weismann, drei Maschinisten machten sich auf den Weg nach Karlsruhe um bei der Firma Metz Ihr langersehntes Feuerwehrauto LF 8 abzuholen.

Zum ersten großen Einsatz mit dem neuen Auto, musste die Wehr bereits am 04.03.1983 als die Scheune von Oswald Schmitt in Flammen stand. Der nächste Große Einsatz lies nicht lange auf sich warten, als am 21.06.1984 am Fronleichnamstag um 16.30 Uhr die Sirene zum überörtlichen Einsatz ertönte. Es war der große Wolkenbruch gefolgt von starken Gewittern die den Raum Gissigheim, Königheim und Dittwar nach einem Dammbruch des Brehmbaches komplett überflutete. Unsere Wehr hatte die Aufgabe die Alststadt von Tauberbischofsheim vor den Wassermassen mit Sandsacken zu schützen.

Kellerfenster, Eingangstüren mit Säcken abzudichten. Jedoch waren die Wassermassen unaufhaltsam und als die Flut zurück ging fing unsere Wehr an das Wasser aus den Häusern, Kellern, Ställen zu pumpen sowie Tage später noch Tierkadaver Geröll und Schlammmassen zu beseitigen. Im gleichen Jahr musste die Wehr noch bei zwei weiteren Einsätzen Ihren Mann stehen. Im Jahre 1985 wurde ein Funkgerät nachgerüstet um Mobil mit der Einsatzstelle zu werden, noch im selben Jahr wurden 12 Männer auf dem Funkgerät zu Sprechfunkern ausgebildet.

Mit dem neu erworbenen Auto und der Funktechnik kamen auch die Lehrgänge und Schulungen um das Material zu bedienen. Aus diesem Grund wurde am 30.04.1988 nachdem das erste mal der Maibaum gestellt wurde auch der neue langersehnte Schulungs- und Mannschaftsraum eingewiehen. Zu den Schulungen gehörte ebenfalls das Leistungsabzeichen und dieses wurde das erste mal im Jahre 1988 in silber erworben. Mitte des Jahres vom 08. -11. Juli 1988 wurde das 100 Jährige Gründungsfest gefeiert wobei es auch wieder zu Ehrungen kam, es wurden acht Männer zu vierzig Jahren und ein Feuerwehrmann zu 25 Jahren Dienst durch Kreisbrandmeister Willy Schäfer geehrt. Eine besondere Ehrung ging auch an Eugen Stößer, er erhielt vom Stellvertretenden Verbandsvorsitzenden Otto Achstetter das Ehrenkreuz in Gold.

Auch unser ehemaliger Bürgermeister von der Gröben erhielt die Silberne Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes. Nach einigen Jahren dürre in denen man feststellte das die Mitgliederzahlen weniger wurden, gab es nur noch eine Lösung, eine Jugendfeuerwehr muss sein. Das wurde auch mit großem Erfolg angenommen. Die ersten Jugendlichen waren: Uwe Behringer, Martin Sack, Michael Endres, Christian Dürr und Sebastian Bach

Heute gilt das Eintrittsdatum 11 Jahre +,die Jugendfeuerwehr wird durch Volker Hofmann mit großrm Interesse geführt und das spürt man auch an unserem Nachwuchs. Sie lernen mit Spaß und Spiel an das Feuerwehrdasein heranzutreten. Ein Jahr nach der Gründung der Jugendfeuerwehr im Jahre 1998 wurde auch schon das 110 Jährige Jubiläum gefeiert an dem auch die Jugendfeuerwehr hand anlegen durfte.

Seit dem Jahre 2002 sind wir im Besitz des neuen Feuerwehrfahrzeuges LF 8/6 das einen eigenen Löschtank und eine eingebaute Pumpe besitzt. Somit ist es nicht nötig zu Autobränden oder kleineren Bränden mit Wasserfässern durch Traktoren anzurücken. Ebenso sind wir durch dieses Fahrzeug in der Lage

Technische Hilfe zu stellen, sprich Verkehrsunfälle oder kleinere Naturkatastrophen entgegen zu stehen. Seit dem Jahre 2008 (120 Jähriges Jubiläum) freut sich unsere Wehr jährlich auf Ihre Beachparty die auch mit großer Begeisterung von der Bevölkerung angenommen wird. 2013 feierten wir unser 125 jähriges Jubiläum was ein großer Erfolg für uns und die Bevölkerung war. Bis dahin Ihre Feuerwehr Großrinderfeld. Nun wollen wir Ihnen zum Abschluß nicht vorenthalten wer bisher unsere stolze Wehr leiten durfte: Den Namen Kommandant zu tragen heist auch sehr viel Verantwortung über seine Mannschaft zu haben, ein schnelles Handeln sowie sehr viel Zeit für seine Gemeinde und seine Wehr zu Opfern.

Den langen und oft auch beschwerlichen Weg von 1888 bis heute wurden von den Kommandanten geführt:

  • 1888-1891: Betzwieser Josef
  • 1891-1894: Thoma Christian
  • 1894-1898: Stolzenberger Wilhelm
  • 1898-1904: Stößer Valentin
  • 1904-1925: Weißmann August
  • 1925-1943: Schenk Franz
  • 1943-1946: Stolzenberger Hermann
  • 1946-1949: Schenk Franz
  • 1949-1956: Leuchtweis Ferdinand ab 1956 Ehrenkommandant
  • 1956-1973: Schenk Emil ab 1978 Ehrenkommandant
  • 1973-1978: Stößer Eugen
  • 1978-1988: Leuchtweis Ernst
  • 1988-2006: Bethäuser Klaus
  • 2006-2016: Lang Bernhard
  • seit 2016: Markus Herold

So dürfen die Einwohner von Großrinderfeld voller Stolz auf fast 125 jährige Feuerwehrgeschichte der Freiwilligen Feuerwehr Großrinderfeld zurückblicken. Möge der Wehr auch in den kommenden Jahrzehnten die Tugend der Hilfsbereitschaft, der Kameradschaft und Verantwortung erhalten bleiben.

Feuerwehrübung am alten Marktplatz 120 Jährige Feuerwehrfest

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Feuerwehr Großrinderfeld
Eintrag von Andreas Horn aus der Chronik vom 110 Jährigen Feuerwehrfest

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